
Geballer statt Gerichtsverfahren? Minecraft-Entwickler Markus Persson hat Post von Anwälten bekommen, eine Spielefirma hat etwas gegen den Namen seines neuen Games "Scrolls". Persson schwebt eine unkonventionelle Lösung für den Streit vor.

Mit dem Bau- und Buddelspiel Minecraft programmierte der Schwede Markus 'Notch' Persson einen der größten Spielehits der vergangenen Jahre. Bald soll sein nächster Streich folgen: ein Fantasy-Strategiespiel mit dem Titel Scrolls.
Doch es gibt ein Problem bei der Sache: Laut Perssons Blog wurde er von Anwälten der Firma Bethesda Softworks kontaktiert. Ihre Befürchtung: Der von ihm gewählte Titel könnte zu Verwechslungen führen. Denn eine erfolgreiche Rollenspiel-Reihe von Bethesda heißt The Elder Scrolls. Anfang August soll bei Persson schließlich das Schreiben einer Anwaltskanzlei eingegangen sein. Darin werde er aufgefordert, den Namen Scrolls nicht mehr zu benutzen, schreibt der Programmierer.
In seinem neuesten Post geht Persson jetzt in die Offensive: In Wild-West-Manier fordert er Bethesda auf, die Angelegenheit im Duell zu klären. Als Waffe schlägt er den Ego-Shooter Quake 3 Arena vor. Der Wettkampf sei die "perfekte Lösung" des Namensstreits. Siege Bethesda, benenne er sein Spiel um, gewinne er, müsse Bethesda von einer Klage absehen.
"Drei von unseren besten Kämpfern gegen drei von euren besten Kämpfern", schlägt Persson gleich konkrete Regeln vor. Gespielt werden sollen zwei Level, jeweils 20 Minuten lang. Entscheidend ist, welchem Team die meisten Abschüsse gelingen. Am Ende seines Blogposts betont Persson: "Ich meine das übrigens ernst."
Perssons Herausforderung ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch ambitioniert: Immerhin gehört Bethesda zum Konzern Zenimax Media - genau wie die Firma ID Software. Und die hat das 1999 erschienene Quake 3 programmiert.
Bisher ist keine Antwort Bethesdas bekannt.
In seinem neuesten Post geht Persson jetzt in die Offensive: In Wild-West-Manier fordert er Bethesda auf, die Angelegenheit im Duell zu klären. Als Waffe schlägt er den Ego-Shooter Quake 3 Arena vor. Der Wettkampf sei die "perfekte Lösung" des Namensstreits. Siege Bethesda, benenne er sein Spiel um, gewinne er, müsse Bethesda von einer Klage absehen.
"Drei von unseren besten Kämpfern gegen drei von euren besten Kämpfern", schlägt Persson gleich konkrete Regeln vor. Gespielt werden sollen zwei Level, jeweils 20 Minuten lang. Entscheidend ist, welchem Team die meisten Abschüsse gelingen. Am Ende seines Blogposts betont Persson: "Ich meine das übrigens ernst."
Perssons Herausforderung ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch ambitioniert: Immerhin gehört Bethesda zum Konzern Zenimax Media - genau wie die Firma ID Software. Und die hat das 1999 erschienene Quake 3 programmiert.
Bisher ist keine Antwort Bethesdas bekannt.
Quelle: spiegel.de










